Kinderkirche aktuell

Ein Weg zieht sich durch den Raum. Immer schmaler, immer enger wird er. Und immer weniger Menschen gehen mit dem, der diesen Weg gehen muss.

Die Erzählfigur, die immer einsamer wird, steht für Jesus. Auf einem Esel ist er in die Hauptstadt Jerusalem geritten. Viele Menschen haben ihm zugejubelt: „Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosianna!“

Jesus weiß: Es gibt Menschen, die ihn töten wollen. Und beim Abendessen sagt er seinen Freunden: „Einer von euch wird den Soldaten zeigen, wo sie mich finden und festnehmen können!“ Alle erschrecken sich – besonders Judas. Denn er hat tatsächlich genau dafür schon Geld bekommen. Noch aber ist es nicht so weit. Jesus teilt Brot und Wein mit seinen Freunden – mit allen, auch mit Judas - und sagt: „Wenn ihr so in Zukunft miteinander esst und trinkt, bin ich bei euch.“

In der Nacht wird Jesus gefangengenommen. Seine Freunde laufen weg. Nur Petrus will sehen, was passiert. Da spricht ihn jemand an: „Du gehörst doch zu Jesus!“ Petrus bekommt Angst und sagt: „Nein, mit Jesus habe ich nichts zu tun!“ Dreimal passiert das. Da kräht der Hahn – und Petrus fängt an zu weinen. Denn er erinnert sich: Genauso hat Jesus es ihm vorher gesagt.

Pilatus, der Vertreter des römischen Kaisers, verurteilt Jesus zum Tod. Jesus stirbt am Kreuz. Da gibt es ein Erdbeben und eine Sonnenfinsternis; und ein römischer Soldat ruft: „Dieser Mann ist Gottes Sohn gewesen!“ Die Freunde von Jesus sind traurig. Aber am Ostermorgen hören drei Frauen als erste davon: Jesus lebt! Gott ist stärker als der Tod!

Diese Geschichte haben wir am 10. März den Kindern in der Kinderkirche erzählt. Nachzulesen ist sie in der Bibel in den Kapiteln 11 – 15 des Markusevangeliums. Nächstes Mal, am 14. April, beschäftigen wir uns mit einem besonderen Geschenk Gottes: „Taufe bringt neues Leben“.

Fotos vom letzten Kindergottesdienst